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uns dieser alte Quälgeist auf die Pelle, nervt und hält uns von den wichtigen Dingen des Lebens ab. Dieser Film hilft. Er zeigt in zehn einfachen Übungen, wie Sie dem Alltag eins auswischen können - für einen klaren Kopf, für ein erfülltes Leben, für eine bessere Welt.
Mittwoch 16. Juni - 21:00Uhr
THE RITCHIE BOYS
Eine Hommage an Christian Bauer - mit Guy Stern
Als Hommage an den am 27. Juli 2009 verstorbenen Dokumentarfilm-Regisseur und Produzenten Christian Bauer wiederholt das Rationaltheater am Mittwoch, den 16. Juni das wohl bekannteste Werk des Filmemachers THE RITCHIE BOYS. Der Dokumentarfilm, der 2005 für die Oscar-Shortlist nominiert wurde, erzählt die Geschichte einer geheimen Elite-Einheit der US-Army während des Zweiten Weltkriegs. Guy Stern, einer der letzten Überlebenden der Ritchie Boys ist am 16. Juni anwesend.

CHRISTIAN BAUER war eigentlich gelernter Gymnasiallehrer. Er studierte in München Amerikanistik und Germanistik. Nebenbei schrieb er Hörspiele für die ARD und Filmkritiken für die Süddeutsche Zeitung. Bereits fest verbeamtet, wagte er den Sprung zum Film. Er gründete zuerst KICK-FILM, später dann TANGRAM. Christian Bauer produzierte seit 1980 als unabhängiger Filmemacher und Produzent ungezählte Fernsehspiele, Serien, Hochglanzdokumentationen und Soaps. Seine Filmographie als Autor umfasst alleine 60 Dokumentarfilme. Seine Serie "Der wahre Kir royal" (1999) war die erste Dokusoap im deutschen und französischen Fernsehen überhaupt.
Neben den Ritchie Boys war "Missing Allen" (2001), die Suche nach seinem vermissten - und wie der Film erzählt, ermordeten Kameramann Allen Ross einer seiner weltweit gezeigten und bekannten Filme. Sein letzter Dokumentarfilm für ARTE war "Liebesgrüße nach Moskau - Der große Radiokrieg" (2008).
Christian Bauer zählte zu den wichtigsten Dokumentarfilmern in Europa und gehörte zu den besten Produzenten weltweit. Seine Filme und die von ihm entwickelten Formate waren und sind visionär, mitreißend und im besten Sinn wertvoll.
THE RITCHIE BOYS
Dies ist die Geschichte einer Gruppe junger Männer im Zweiten Weltkrieg - viele von ihnen waren jüdisch-deutsche Flüchtlinge. Sie waren den Nazis entkommen und hatten in Amerika eine neue Heimat gefunden. Sie kannten die Sprache und die Psychologie des Feindes besser als jeder andere. Die Vernichtung des Faschismus war ihr Ziel. In Camp Ritchie, Maryland, bereiteten sie sich auf ihre Art von Krieg vor. Zu den Männern, die in Camp Ritchie ausgebildet wurden, gehörten so bekannte Persönlichkeiten wie Thomas Manns Sohn Klaus, der Schriftsteller Stefan Heym, der Prager Regisseur Hanus Burger oder David Robert Seymour, Mitbegründer der Fotoagentur Magnum.
GUY STERN, einer den letzten Überlebenden der Einheit, erzählt wie er zwischen den Kulturen stand und gegen sein Heimatland kämpfte. Was ihn antrieb, war der Haß auf Hitler. “Ich wollte den Faschismus bekämpfen, Hitler mußte besiegt werden”, erinnert sich Günther Stern.

Sonntag 4. Juli - 20:00Uhr
SCHREIBWERKSTATT
Die Schreibwerkstatt ist eine offene Gruppe junger Schreibender, die sich im Austausch und der Diskussion eigener Texte Impulse zum kreativen, unabhängigen Schreiben und Raum zur poetischen Entfaltung schafft.
Am 4. Juli brechen sie auf ins Rationaltheater, um jenseits der universitären Einfriedung einen Abend mit Texten zum Thema "Euphorie auf Raten - hinten sammelt man uns wieder auf" zwischen Prosa und Poesie zu gestalten.
Anschließend gibt es selbst aufgelegte Musik aus unseren Plattensammlungen zu hören und zu tanzen, um den Abend gemeinsam glorreich ausklingen zu lassen.

Mittwoch 17. Juli - 20:00Uhr
DIE SWING - NACHT im RT
Schöne Musik aus schweren Zeiten - mit DJ Ewied und DJ Freund
Schellackplatten vom Ende der 20er bis zum Anfang der 50er.
Schellackplatten vom Ende der 20er bis zum Anfang der 50er.
Hits und Raritäten im original Sound mit ein wenig Knistern und Rauschen.


